Häufige Fragen zu Qi Gong und den Meridianklopftechniken

Was heißt überhaupt Qi Gong?
Das Wort Qi meint, weitestgehend übersetzt, Lebensenergie (rechts unten im Kreis findet sich in grüner Farbe das chinesische Schriftzeichen dafür).
Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (Abkürzung TCM) sind Krankheiten Folgeerscheinungen von Qi-Störungen (Qi-Mangel, Qi-Blockaden oder verbrauchtes Qi im  Körper), und man behandelt diese z. B. mit Akupunktur, Kräutern, Qi Gong u.a..

Das Wort Gong steht für die Übungspraxis, der sogenannten Pflege des Qi, und man meint damit, durch regelmäßiges Üben (!!) Lebensenergie zu mehren, Blockaden zu beseitigen und „trübes Qi“ aus dem Körper zu leiten. Dadurch wirkt Qi Gong vorbeugend gegen Krankheiten. Aber auch im Krankheitsfall kann die Gesundheit durch gezielte Übungen wieder hergestellt werden. In der chinesischen Medizin kennt man 102 Krankheiten, die durch Qi Gong gelindert oder sogar geheilt werden können.

Warum ist Qi Gong bei uns so wenig bekannt?
Qi Gong war bis in die 60er Jahre Geheimwissen und wurde seit Jahrtausenden nur innerhalb der Familien oder von Meister auf Schüler weitergegeben. Es gibt mittlerweile eine Menge Literatur über Qi Gong, doch kann man Qi Gong nicht wirklich an Hand eines Buches lernen.
Leider werden auch viele Kurse auf einem niedrigen energetischen Level unterrichtet, da manche Lehrer  nicht gut ausgebildet sind und kein authentisches Qi Gong gelernt haben. Auch das angebotene Qi Gong im Wellness Hotel, das mal eben auf der Terrasse vor dem Frühstück mit den Gästen praktiziert wird, ist zwar trendy, bleibt aber meist auf der gymnastischen Ebene hängen.
Wenn Qi Gong „sauber“ unterrichtet wird, und die Lernenden bereit sind zu praktizieren, gibt es aus meiner Erfahrung kein besseres System, das dem Menschen Gesundheit, Energie, mentale Frische und emotionale Ausgeglichenheit schenkt.

Was ist das Besondere an „Qi Gong for Life“?
Es gibt viele Qi Gong Systeme. „Qi Gong for Life“ hat den Vorteil, dass man es sehr leicht  lernen und ohne großen Platzbedarf und körperliche Verrenkungen praktizieren kann. Es führt sehr schnell bei etwas regelmäßiger Übungspraxis zu immensen Erfolgen. So berichten die Kursteilnehmer spätestens am zweiten Kurstag, dass sie kaum noch Gedanken im Kopf haben, was Körper, Seele und Geist sofort „entstresst“ und Energie für Gesundung schafft.


Ich kann hier bei uns in der Nähe Qi Gong einmal pro Woche in einem Abendkurs lernen. Warum ist es sinnvoll, einen 2–Tages Kurs „Qi Gong for Life“ zu besuchen?
Meine Erfahrung ist, dass Menschen, die einmal in einem 2–Tageskurs „Qi Gong for Life“ die Entspannungstiefe, die ein einstündiges, wöchentliches Training nie bieten kann, genossen haben, anschließend eher bereit sind, Qi Gong regelmäßig zu praktizieren. Außerdem sollte man sich m. E. ab und zu auch mal aus dem Alltag ausklinken und sich ein „Wellness Wochenende für die Seele“ gönnen.

Sind die Meridianklopftechniken so eine Art Psychotherapie?
Nein! Die Meridianklopftechniken sind weder Psycho-, Gesprächs-, Verhaltenstherapie oder ein sonstiges psychotherapeutisches Verfahren. Es wird auch nicht nach einem Urtrauma gesucht.
Die Techniken basieren in erster Linie auf den Regulierungstechniken des Qi Gong. Hierzu gehört auch die so genannte Daoyin-Regulierung, die die Selbstmassage von Akupunkturpunkten beinhaltet, um Energiestauungen aufzulösen. Diese Selbstmassagetechnik ist unter dem Begriff Anmo bekannt (siehe: Geheimnis Shaolin – Andy James – Lotos Verlag – Seite 133). Auf diesem Wissen aufbauend fand der amerikanische Psychotherapeut Roger Callahan heraus, dass das gleichzeitige Klopfen von Akupunkturpunkten und Hineinfühlen in eine innere negative Emotion diese vermindert oder löscht. Eine therapeutische Revolution! Die Energetische Psychologie war geboren.
Es ist mir bewusst, dass das erst mal unglaublich klingt. Die Praxis zeigt aber, dass es funktioniert und oft sehr rasch, manchmal sogar in Minuten. Jahrzehntelang aufgestaute negative Emotionen (Ängste, Wut, Schuldgefühle, Trauer etc.) lassen sich auf diese Weise durch diese Massagetechnik einfach weg klopfen, was für viele geplagte Menschen ein Segen ist.

Ich habe sehr viele Ängste. Wie kann man diese mit den Meridianklopftechnniken wegbekommen? Wie soll das funktionieren?
Nach der traditionellen chinesischen Medizin weisen viele Ängste und innerer Stress darauf hin, dass etwas mit dem "Nieren-Qi" nicht stimmt. Hier führt z. B. die Praxis von „Qi Gong for Life“  durch Energiebalance und -aufbau zu mehr Stabilität und Sicherheit.
Wenn man mit den Meridianklopftechniken gezielt an Ängste heran geht, kann man diese (z.B. Höhenangst, Versagensangst o.a. Ängste) nacheinander löschen, da sie, wie andere negative Emotionen oder Traumata auch,„Kurzschlüsse“ im Meridiansystem sind, die man durch das Klopfen der Akupunkturpunkte behebt. Mit dem wieder hergestellten Qi Fluss in den Meridianen verschwinden auch die Ängste.


Was bringen die Meridianklopftechnniken im Gegensatz zu Mentaltraining, Motivationstraining, Erfolg durch positives Denken etc.?
Wenn man einen Gedanken öfter denkt, wird ein Gedankenprogramm daraus, dies setzt sich in die Tat um und daraus wird dann Schicksal.
Dieses geistige Gesetz ist das Credo des Mentaltrainers. Die Folgerung daraus ist, dass man seine Gedanken überprüfen und gegebenenfalls ändern sollte, weil sie zum Schicksal beitragen. Also positiv denken.
Aber machen Sie das mal, wenn Sie noch Panikattacken, Wut, Ängste, Schuldgefühle, Trauer etc. in sich tragen. Hier enden oft schnell die Möglichkeiten des „Motivationskurses“.
Die Meridianklopftechniken führen an dieser Stelle weiter, weil sie diese „Killeremotionen“ löschen und dadurch erst die „Psychofestplatte“ für neue Programme freimachen. Erst wenn o. g. Emotionalprogramme gelöscht sind, befreit sich die Psyche und Mentaltraining und positives Denken können sich wirksam entfalten.


Was sind ererbte negative Emotionalprogramme? Hat das was mit negativen Erlebnissen in „früheren Leben“ zu tun?
Die Erkenntnis, dass sich außer Körperformen und Krankheitsneigungen auch Emotionen unserer Eltern und weiterer Vorfahren vererben, ist auf den ersten Blick verblüffend, aber doch logisch. Es sei einmal dahin gestellt, ob wir früher schon einmal gelebt haben oder nicht.
Auffällig ist aber immer wieder, dass Klienten gelegentlich beim Klopfen Dinge einfallen, die nichts mit diesem Leben zu tun haben können, aber dennoch belastend auf sie wirken, weil sie Teil ihrer Realität sind. Wenn man die damit verbundenen Negativemotionen, die in das Jetztleben hineinspielen, löscht, verändert sich die psychische Situation des Klienten meist sehr positiv. Egal, woher die Negativemotion kommt, wichtig ist, dass man sie löscht, denn dadurch wird man frei.